Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Bonn
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Belfast 2017 - "Another successful exchange!"

Bild 1Das waren die Worte, mit denen unsere nordirische Kollegin, Mrs Leonard, die Verabschiedung am letzten Abend des diesjährigen Austausches nach dem traditionellen Ceilí einleitete. Und der Erfolg des inzwischen seit 16 Jahren stattfindenden Austausches zwischen der Rathmore Grammar School in Belfast und dem Nicolaus-Cusanus-Gymnasium wurde einmal mehr durch die Fröhlichkeit der Schüler/innen, die gelockerte Stimmung nach dem gemeinsamen Tanzen und nicht zuletzt auch durch die Tränen bestätigt, die flossen, als es am nächsten Tag endgültig galt, Abschied zu nehmen.

Leider neigen britische Schüler/innen inzwischen eher dazu, in der Schule Französisch oder Spanisch lernen zu wollen, sodass es immer schwieriger wird, Partnerschulen in Großbritannien zu finden. Das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium hat die glückliche Situation, seinen Schüler/innen ein Austauschprogramm anbieten zu können, in dem sie nicht nur die Sprache, sondern auch Land und Leute in direktem Kontakt kennenlernen. Und ein Aufenthalt in einer Gastfamilie, die den Besuch tatsächlich als Gast begrüßt, unterscheidet sich deutlich von den Unterkünften der kommerziellen Reiseanbieter von Englandfahrten in der 8. Klasse. Im Rahmen des Internationalen Betriebspraktikums gibt es dank der Unterstützung unserer Partnerschule in Belfast außerdem noch die Gelegenheit, erste berufliche Eindrücke und Erfahrungen im Ausland sammeln zu können.

Bereits mehrfach wurden die während des Austausches entstandenen Freundschaften anschließend privat fortgesetzt und durch gegenseitige Besuche gepflegt. So trafen sich zum Beispiel vor ein paar Jahren eine Gruppe nordirischer und deutscher Schüler/innen in den Sommerferien zu einer gemeinsamen Radtour entlang der irischen Küste und im letzten Jahr besuchten nordirische Schüler/innen ihre Partner in Bonn, um mit ihnen gemeinsam das Abitur zu feiern.

Wir freuen uns über diesen erfolgreichen Austausch und sind sehr dankbar für die Wertschätzung und die Verbindlichkeit, mit der der Austausch auch seitens der Schulleitung der Rathmore Grammar School in jedem Jahr aufs Neue unterstützt und gefördert wird - eine Verbindlichkeit, die unsere Schüler/innen nicht nur durch die Freundlichkeit, mit der man ihnen dort begegnet, deutlich spüren können: Wir bekommen dort die Möglichkeit, an einer Unterrichtsstunde in Gälisch teilzunehmen, werden durch Belfast geführt und in einem spannenden Vortrag über den Nordirlandkonflikt informiert, wobei immer wieder deutlich wird, dass Nordirland nicht nur mit den "Troubles" der Vergangenheit in Verbindung gebracht werden darf, sondern auch ein ausgesprochen gastfreundliches Land voller Lebensfreude ist.

Wir sind stolz auf unsere Verbindung mit den Kolleg/innen und Schüler/innen in Belfast und hoffen, diese Reise auch in den kommenden Jahren weiterhin für viele Schüler/innen möglich machen zu können.

Die folgenden Reiseberichte zum diesjährigen Austausch vermitteln interessierten Eltern und Schüler/innen einen kleinen Eindruck über das, was wir dort machen und was Ihr dort erleben könnt. Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen.

E. Junker, M. Perpeet

 

Mittwoch, 13. September - Reise nach Belfast

Alle Teilnehmer des Irlandaustausches trafen sich um 11:00 Uhr voller Erwartung pünktlich am Flughafen Köln/Bonn. Als die Gruppe vollständig war, und sich jeder von der Familie verabschiedet hatte, ging es dann auch schon direkt los zum Schalter. Alles ging ganz schnell: Reisepass vorzeigen, Koffer abgeben, Bordkarte nehmen … - und ab zur Sicherheitskontrolle, wo alles sehr gründlich gescannt wurde. Danach hatten wir noch eine knappe Stunde Zeit bis zum Check-in, die einige für einen ersten Einkaufsbummel nutzten, andere für einen kleinen Imbiss im Café; wieder andere schauten sich einfach das Flughafengebäude an.

Nach dem schnellen Check-in, hatte jeder seinen Platz im Flieger. Der Flug dauerte ungefähr anderthalb Stunden. Wir landeten in Dublin, und von da aus ging es dann mit dem Schulbus der Rathmore Grammar School sofort weiter nach Belfast. Nach ungefähr einer Stunde machten wir eine kurze Pause, wo wir zum letzten Mal für eine ganze Woche unseren Kaffee mit Euros bezahlen konnten. Dann ging die Fahrt weiter durch die sprichwörtlichen grasgrünen irischen Landschaften mit ihren Schafen; zwischendurch regnete es immer wieder und zur Entschädigung gab es im Anschluss daran immer wieder die schönsten Regenbögen. Nach circa einer weiteren Stunde kamen wir in Belfast, Nordirland, und schließlich auch in der Rathmore Grammar School an, wo wir von unseren Austauschpartnern herzlichst willkommen geheißen wurden und uns schnell auf den Weg nach "Hause"“ machten. Später am Abend trafen wir uns noch mal im Park und gingen in eine Pizzeria.

Bild 6Donnerstag, 14. September - Belfast     

Wir trafen uns um 9:00 Uhr an der Schule, wo unsere nordirischen Freunde ein normaler Schultag erwartete, uns aber eine Entdeckungstour durch Belfast. Zuerst ging es zum Titanic-Museum, wo die meisten erst mal ein Foto vom außergewöhnlichen Bau des Museums machten.

Im Gebäude durften wir uns in Gruppen frei bewegen, sodass wir uns einen guten Überblick über das tragische Schicksal der Titanic und ihrer Passagiere verschaffen konnten. Die Ausstellung begann mit einem Einblick in das Belfast des 19. Jahrhundert, von wo dieses Schiff seine erste - und letzte - Reise startete. "She was allright when she left." Wir sahen Bilder und Modelle der Titanic in den verschiedensten Größen; auf einer kleinen Fahrt in Wagons konnte man erleben, wie viel Arbeit in der Konstruktion der Titanic gesteckt hatte; es gab einen Raum, in dem die einzelnen Etagen des Schiffes gezeigt wurden und in einem kleinen Theater konnte man sich einen Kurzfilm über die aktuelle Forschung anschauen und dann war die Tour im Museum auch schon vorbei. Im Shop gab es noch die Gelegenheit, Souvenirs zu kaufen, die die meisten von uns nutzten, um einen grünen Belfast-Pullover zu kaufen.

Nach der Mittagspause wurden wir im Rathaus von einem Vertreter des Bürgermeisters, der selber leider auf Dienstreise war, empfangen und durch das Gebäude geführt.

Bild 5Freitag, 15. September - Auf den Spuren von "Game of Thrones"

Der Tag fing an wie immer - mit der morgendlichen Begrüßung an der uns inzwischen schon sehr vertrauten Schule. Nach dem Abschied von unseren Partnern, die wir leider wieder zurücklassen mussten, begann dann unsere Fahrt nach Newcastle - wie immer mit dem guten, alten Schulbus. Und nach einer Stunde   konnten wir dann schließlich in der Ferne die Mourne Mountains erblicken, wo für heute eine Wanderung durch den Tallymore Forest geplant war, einem der Drehorte von „Game of Thrones“. Die Wanderung führte uns entlang des Shimna durch eine wunderschöne Herbstlandschaft, die von vielen Kuriositäten, natürlichen und künstlich-felsigen Ausläufern, Brücken, Grotten und Höhlen geprägt war. Besonders beeindruckend waren die Steinkegel auf den Torpfeilern. Belohnt wurden die Strapazen des Aufstiegs mit einem wunderbaren Aussichtspunkt, von wo wir während unseres wohlverdienten Picknicks abermals auf die Mourne Mountains blicken konnten.

Bild 9Zum Abschluss besuchten wir noch den kleinen Ort Newcastle, wo wir ein bisschen bummelten und schließlich am Strand noch ganz viele irische Sonnenstrahlen tanken konnten.

Samstag, 16. September - Endlich Wochenende!

Am Samstag konnten wir endlich alle das erste Mal richtig ausschlafen - und das war auch nötig. Wir waren von allen schulischen Verpflichtungen freigestellt und konnten selbst entscheiden, wie wir unsere gemeinsame Zeit nutzen wollten.

Um 15:00 Uhr trafen wir uns zunächst zum gemeinsamen Essen bei einem der nordirischen Austauschpartner. Manche haben die Zeit danach mit Videospielen verbracht und andere haben die Zeit genutzt, um miteinander zu reden und sich über Neuigkeiten auszutauschen. Außerdem galt es einen doppelten Geburtstag zu feiern: Kuchen und Kerzen waren zur Überraschung der beiden Geburtstagskinder bereits vorbereitet. Wir versammelten uns und brachten den beiden noch ein Ständchen.

Um 18.00 Uhr ging es dann los in Richtung Planet Fun, einem Freizeitpark in Belfast, der einer deutschen Kirmes sehr ähnlich ist. In mehreren kleinen Gruppen genossen wir nach einem ca. 20-minütigen Fußmarsch ausgiebig die Fahrgeschäfte, bevor wir uns um 21:30 Uhr wieder vor dem Eingang trafen, um gemeinsam den Rückweg anzutreten. Es war schön, den Tag gemeinsam mit unseren nordirischen Austauschpartnern genießen zu können, die wir diese Mal nicht in der Schule zurücklassen mussten.

Sonntag 17. September 

Der 17. September, ein Sonntag, war wie der Samstag auch ein Familientag, das heißt es gab kein Programm und wir konnten unsere Freizeit in vollen Zügen genießen. Den Vormittag verbrachten wir alle mit unseren Gastfamilien, und gegen 14:00 Uhr trafen wir uns alle zu einem gemeinsamen Bummel in Belfast. Anders als in Deutschland haben die Geschäfte in Nordirland auch sonntags auf.

Das Wetter war - wie fast immer - gut und so schien die Sonne den ganzen Tag. Wir haben viele Fotos gemacht und sind in verschiedene Läden gegangen, um Sachen und Souvenirs zu kaufen. Manche haben auch noch ihr letztes Geld bei der Bank umgetauscht. Am Victoria Square, dem Einkaufszentrum, liefen wir die Treppen zum dome hoch - eine Art Plattform mit einem kugelförmigen Dach und einem großartigen Ausblick über die Dächer von Belfast. Auch da wurden wieder viele Fotos gemacht. Nach einem kleinen Imbiss gingen wir zum Bowlen ins Odyssey.

Wir hatten viel Spaß und haben es genossen, den Tag wieder mit der gesamten Gruppe verbringen zu können. und innerhalb der Gruppe gab es immer wieder viel zu lachen.

Bild 3Montag, 18. September - Für alle: Schule in Rathmore

In unserem Programm gab es natürlich auch einen Tag, an dem wir unseren Austauschpartnern nicht fröhlich vom Bus aus zuwinken konnten, sondern an dem wir mit ihnen in die Schule mussten. Wie gewohnt trafen wir uns um 8:45 Uhr auf dem Schulhof …

Im Vergleich zum Nicolaus-Cusanus-Gymnasium fiel neben dem Größenunterschied des Gebäudes noch etwas anderes auf. Die Schülermassen bewegen sich in den Fluren immer nur in eine Richtung, denn die one way policy verbietet ihnen, sich in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen, damit alle geordnet, ohne Gedrängel und ohne Verletzungen ihre Klassenzimmer erreichen. Als relativ große Gruppe hielten wir uns natürlich auch an diese Ordnung, fielen unter den uniformtragenden Schülern aber trotzdem sofort auf und wurden mit neugierigen Blicken angeguckt.

Die Uniformen sind ebenfalls ein großer Unterschied zwischen Nordirland und Deutschland und beeinflussen das Leben der Kinder und Jugendlichen mehr als man denkt. An diesem Morgen gab es zum Beispiel eine Schuluniformkontrolle, bei der sich alle Mädchen - nicht die Jungen! - draußen in einer Reihe aufstellen mussten, sodass ein Lehrer prüfen kann, ob die Uniformen alle in Ordnung sind. Bei zwei Mädchen war der Rock mit zwei inches über dem Knie zu kurz, und deshalb mussten sie nachsitzen. Die Regeln zu den Uniformen werden hier also sehr ernst genommen.

Abgesehen von einer 10minütigen Pause gibt es an einem Schultag nur eine 45-minütige Mittagspause, in der alle in die Schulkantine gehen oder draußen auf den großen Sportplätzen spielen. Eine sehr beliebte und traditionelle Sportart ist das Hurling, ein Mannschaftssport keltischen Ursprungs, der mit Stöcken und einem Ball gespielt wird und einer der schnellsten Mannschaftssportarten der Welt ist.

Vor dem eigentlichen Unterrichtsbeginn gibt es immer 15 Minuten, in denen die Anwesenheit kontrolliert wird und alle in ihren Klassenräumen von einer Lehrkraft über wichtige Veranstaltungen, Abgabefristen usw. informiert werden. Außerdem werden kleine Aufgaben zu Themen wie zum Beispiel Gesundheit, Motivation oder individuelle Ziele bearbeitet.

Im Anschluss daran folgten wir den Schüler/innen aus Year 9: ITC (vergleichbar mit Informatik), Französisch, Erdkunde, Kunst. Eine Stunde dauert nur 35 Minuten, aber man merkt, dass jede Minute durchgeplant ist. Außerdem meldet man sich im Unterricht nicht, sondern muss jederzeit damit rechnen, aufgerufen zu werden. So muss jeder etwas zum Unterricht beitragen und der Unterrichtsfluss wird nicht gestört.

Am meisten beeindruckt hat mich der Kunstunterricht. Der Raum war liebevoll dekoriert mit wunderschönen Bildern und sehr kreativen Projekten, die beim Zeichnen sehr inspirierend waren. Die Kinder arbeiteten alle mit identischem Schulmaterial und saßen zusammen in 5er Gruppen an Tischen. In dieser Stunde wurde das neue Projekt vorgestellt: Schattierungen und Pflanzen. Als Einstieg sollte eine Kugel mit Hilfe von Schattierungen so realistisch wie möglich gezeichnet werden. Damit die Schüler/innen diese Aufgabe bewältigen konnten, gab die Lehrerin beim Vormalen gute Tipps zur Technik und führte die Kinder Schritt für Schritt ans Thema ran.

Danach gab es Informationen rund um (Nord-)Irland. Wir fingen mit einer Gälischstunde an. Der Lehrer erzählte uns, dass er in seiner Anfangszeit als Lehrer eine Schülerin aus Deutschland hatte, die Irisch perfekt aussprechen konnte. Wir Deutschen sollten also alle Irisch lernen, da wir die Aussprache quasi sowieso schon beherrschen. Nach einer Powerpointpräsentation (übrigens werden PPP sehr oft im Unterricht eingesetzt) über die Geschichte der irischen Sprache, ihre Einflüsse und die Schwierigkeiten, sich im zunehmend von England beeinflussten Irland durchzusetzen, lernten wir schließlich selbst mit Hilfe älterer Schüler/innen irische Sätze. Für die Aussprache und den Satzrhythmus ist es wichtig, nicht zwischen den einzelnen Wörtern zu stoppen oder jedes Wort einzeln zu betonen wie im Deutschen oder Englischen. Man muss „wie beim Skifahren“ auf eine fließende Aussprache achten. „Is mise …“ bedeutet zum Beispiel „Ich heiße …“. Am Ende der Stunde durften wir den Iren noch ein paar deutsche Wörter beibringen.

Unser Schultag endete mit einem sehr informativen Vortrag über die Geschichte Nordirlands, die sehr lang und kompliziert ist. Es ist dort nämlich üblich, dass Katholiken und Protestanten sich nicht mischen. Sie haben nicht viel miteinander zu tun, auch wenn die Trennung heute nicht mehr so rigide ist wie früher. Diskrimination schwebte lange, im Grunde genommen seit mehreren Jahrhunderten in den Köpfen der Nordiren, verblasst aber zum Glück langsam. Im normalen Alltagsleben haben wir nichts davon mitbekommen. Darüber und auch über die Beziehung und Geschichte zwischen Nordirland, Irland und Großbritannien handelte die sehr ausführliche und interessante Geschichtsstunde.

Alles in allem kann man sagen, dass der Tag an der Rathmore Grammar School eine wertvolle Erfahrung war und uns die Unterschiede zwischen zwei besonderen Kulturen bewusst gemacht hat.

Bild 9Dienstag, 19. Sptember - Ulster Folk and Transport Museum

An unserem letzten Tag besuchten wir das Ulster Folk and Transport Museum, in dem ein Dorf aus dem Irland des 19 Jahrhunderts aufgebaut worden war: Wieder fuhren wir um 9:00 Uhr an der Schule los; wieder machten wir während der Fahrt Fotos, und wieder erzählten wir uns im Bus lustige Geschichten.

Im Museum mussten wir uns in zwei Gruppen teilen. Eine Gruppe bummelte durch das Dorf und sah sich die alten Häuser und Geschäfte an, die deutlich kleiner waren als die Häuser, in denen wir heute leben. Ganze Familien schliefen und lebten in einem einzigen Raum. Besonders wichtig war das Feuer, weil es wärmte und natürlich auch zum Kochen und Backen diente. In einem Workshop lernte nämlich die andere Gruppe in der Zwischenzeit, wie die Iren zu dieser Zeit - und heute auch noch - das berühmte sodabread gebacken haben. Es ist ziemlich einfach; man braucht nur vier Zutaten: 2 Becher Mehl, 1-2 Becher Buttermilch, 1 Teelöffel Backpulver und ¼ Teelöffel Salz. Diese Zutaten muss man dann zu einem Teig mischen und bei ca. 180° C für 20 Minuten erhitzen - bzw. über dem Feuer backen. Köstlich!!!

Nach dem Museumsbesuch ging es zum letzten Mal nach Belfast. Wir kauften noch ein paar Souvenirs, aßen zu Mittag und spazierten einfach noch ein bisschen durch die inzwischen vertraut gewordene Stadt.

Am Abend gab es zum Abschied ein gemeinsames Essen in der Schulmensa und dann einen traditionellen Céilí mit Tanzaufführungen, traditioneller Musik und - mit Tanzunterricht für alle! Die Stimmung war gut, und am Ende gab es noch Fotos mit den neuen Rathmore T-shirts, die wir geschenkt bekamen. Um die gemeinsame Zeit noch ein bisschen auszudehnen, trafen wir uns nach dem Céilí noch einmal in der Stadt, wo wir uns ein letztes Mal Witze und lustige Geschichten erzählten … - ein schöner, aber auch gleichzeitig trauriger Tag, weil es unser letzter war.

Bild 4Mittwoch, 20. September - Abschied

Heute war der Tag gekommen, auf den wir uns am wenigsten gefreut haben, der Tag der Abreise. Pünktlich um 9.00 Uhr versammelten wir uns alle mit unseren Austauschpartnern in der Vorhalle der Schule. Dort wurden noch die letzten Fotos geschossen, Tränen vergossen und dann hieß es endgültig Abschied nehmen … Wir stiegen wieder in den guten, alten Schulbus und hatten nur 2,5 Stunden später unser Ziel erreicht. Da wir noch knapp drei Stunden hatten, bis unser Flieger ging, hatten wir genug Zeit den Flughafen zu erkunden. Burger King, Starbucks und Co. -alles war vertreten und somit ging die Zeit ziemlich schnell vorüber. Um 14:25 Uhr war das Boarding, kurze Zeit später saßen wir im Flugzeug und warteten auf die Starterlaubnis. Der Flug war entspannt und unserer Meinung nach viel zu schnell vorbei. Am späten Nachmittag hatten wir unser Ziel erreicht, den Köln-Bonner Flughafen, wo wir schon sehnsüchtig von unseren Eltern erwartet wurden. Und damit trennten sich unsere Wege nach dieser schönen Reise leider erst mal wieder.

Text und Fotos: Schülerinnen und Schüler der Q1

   

Meinungssplitter  

  • "Das NCG ist MINT-EC-Schule, das heißt, das NCG ist aufgenommen in das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit ausgeprägtem MINT- Profil (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Das eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, an spannenden Wettbewerben, Exkursionen und mehrtägigen, deutschlandweiten MINT-EC Camps teilzunehmen."

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  • "Sehen Sie sich CUSANUS Intern, unsere Schulschrift, an! Da bekommen Sie einen guten Eindruck vom Leben und Lernen am NCG. Das aktuelle Heft ist im Sekretariat erhältlich."

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  • "Danke für die gute Beratung. Sie haben alle unsere Fragen beantwortet."

    Eltern, die mit ihrem Kind zum Vorstellungsgespräch gekommen sind.

  • "Ich hatte Freunde aus der ganzen Welt!"

    Ein NCG-Abiturient bei seiner Abschlussrede zur Zeugnisverleihung 2013

  • "Sie alle kennen die Fragen: Hast du keinen Platz mehr für deine Tochter an einer Privatschule bekommen oder warum geht sie aufs NCG? Als ich vor acht Jahren den Tag der offenen Tür am NCG besuchte, wurde mir klar: Hier lebt und lernt eine bunt gemischte internationale Gemeinschaft miteinander. Das wollte ich für meine Kinder und ich bin immer noch überzeugt von meiner Entscheidung."

    Claudia Reifenberg, Schülerinnenmutter bei ihrer Abiturrede 2015

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  • "Wenn Leute über das NCG urteilen, frage ich sie manchmal: Kennen Sie uns oder reden Sie nur über uns?"

    Tasmin Kaltschmitt, Q2, Schülersprecherin

  • "Vergleichen Sie uns ruhig. Informieren Sie sich vor Ort über uns, zum Beispiel am Tag der offenen Tür! Sprechen Sie mit Eltern, Schülern und Lehrern!"

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