Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Bonn
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Die Erprobungsstufe am NCG

Schon vor dem ersten Schultag knüpfen die künftigen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer durch Briefe einen Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern, die am zweiten Tag des neuen Schuljahres feierlich in der Aula des NCG begrüßt werden und ihre Klassenräume in Besitz nehmen. 

Um ihnen das Zurechtfinden in der größeren Schule und das Einleben in der neuen Gemeinschaft zu erleichtern wird die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer in der ersten Schulwoche verstärkt in der neuen Klasse eingesetzt.

Bestimmte Schülerinnen und Schüler aus älteren Klassen stehen als Mentoren für die Jüngsten zur Verfügung und sind für die neuen Schülerinnen und Schüler Ansprechpartner, sei es auf dem Schulhof oder bei Klassenaktivitäten.

Im Fach Politik arbeiten die Schülerinnen und Schüler an den Themengebieten „Methodenlernen“ und „Soziales Lernen“, wobei die Palette der Inhalte von der Frage nach der richtigen Arbeitsmethode beim Vokabellernen bis hin zu wirksamen Reaktionen auf Mobbing in der Schule reicht. Die Schulvereinbarung formuliert Leitlinien des schulischen Lebens und Lernens am NCG. Durch ihre Unterschrift machen alle Schüler, Eltern und Lehrer deutlich, dass sie sich dieser Vereinbarung verpflichtet fühlen.

Der Unterricht knüpft an die Arbeit in der Grundschule an, bemüht sich um Angleichung der Voraussetzungen und befähigt die Schülerinnen und Schüler zu zunehmend selbstständigem Lernen. Eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der Grundschulen hilft in den ersten Monaten die jeweiligen Lernvoraussetzungen zu klären und ermöglicht so eine gezielte individuelle Unterstützung im Unterricht und bei der Organisation des Lernens zu Hause.

An Projekttagen oder während der CUSANUS-Woche arbeiten die Schülerinnen und Schüler fach- oder klassenübergreifend an aktuellen Themen. Darüber hinaus haben sie bei mindestens einer Aktion jährlich (z.B. Sponsorenlauf) Gelegenheit sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten ganz konkret einzusetzen für notleidende Menschen in anderen Teilen der Welt. Gegenwärtig hilft das NCG Kindern und Jugendlichen in Benin (Afrika).

Kurz vor den großen Ferien wird im Sommer der CUSANUS-Preis verliehen. Mit einer Urkunde und einem Buchpreis werden dabei nicht nur die Leistungsbesten ausgezeichnet, sondern auch diejenigen Schüler, die besonderes soziales Engagement gezeigt haben.

Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe haben die Möglichkeit nachmittags oder im Anschluss an den Unterricht an Arbeitsgemeinschaften teilzunehmen. Die Bandbreite reicht von musischen und sportlichen Aktivitäten bis zur AG Model United Nations, die Schüler ab Klasse 10 auf die Teilnahme am Schüler-Modell-Parlament in Den Haag vorbereitet und eine eigene Delegation entsendet. Im Sinne der Begabungsförderung können NCG-Schüler an Sprach- und Mathematikwettbewerben teilnehmen. Eine „Naturforscher-AG“ für die 5. und 6. Klassen fordert naturwissenschaftliche Talente heraus.

Wer Hausaufgabenbetreuung sucht, der findet sie von Montag- bis Donnerstagnachmittag im Silentium.

Die Schüler-Ausleihbibliothek hält ein umfangreiches Bücherangebot bereit, das regelmäßig aktualisiert wird. Die Teilnahme am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels ist in der 6. Klasse selbstverständlicher Bestandteil der Lese-Erziehung am NCG.

Die Initiative „Aktive Pause“, die vor einigen Jahren vom Förderverein ins Leben gerufen wurde, ermuntert zu Bewegungsspielen und stellt mit Bällen einen Grundstock für die klasseneigene „Spielkiste“ zur Verfügung.

Bei kleineren Konflikten untereinander kümmern sich als Streitschlichter ausgebildete ältere Schülerinnen und Schüler um eine Lösung, die beiden Parteien gerecht wird und den Konflikt beseitigt. Das pädagogische Konzept zur Gewaltprävention am NCG sieht für die fünften und sechsten Klassen neben fachgebundenen Überlegungen zu diesem Thema im Politik- oder Deutschunterricht einen eigenen Projekttag „Gewalt?“ vor.

In der fünften oder sechsten Klasse wird eine Klassenfahrt mit erlebnispädagogischem Schwerpunkt (z.B. „Klettern“, „Floßbau“ oder „Kanufahren“) durchgeführt.

Von den Eltern unserer Schülerinnen und Schüler wünschen wir uns in den Mitbestimmungsgremien der Schule wie auf Klassenebene die Bereitschaft zu einer engagierten Mitarbeit, die unsere Arbeit zur Förderung und Erziehung ihrer Kinder konstruktiv kritisch begleitet und mitträgt.